Frau Tepe (Angehörige)

Bericht einer Angehörigen: Solange ich mich daran erinnern kann, war meine Mutter bronchialerkrankt, das ging im Laufe der Jahre in eine COPD über. So teilte ich mir die Verantwortung mit meinem Vater und erledigte die Dinge, die meine Mutter nicht mehr konnte. Nach ein paar Jahren erkrankte mein Vater schwer an Leukämie und nach acht Monaten verstarb er, sodass ich alleine die Pflege meiner Mutter übernahm. Eines Tages musste ich mich dann mit der Frage auseinandersetzen: WIE GEHT ES WEITER? Meine Mutter bekam eine schwere Lungenentzündung und musste künstlich beatmet werden. Sie kämpfte sich zurück ins Leben, aber die Dauerbeatmung blieb. WAS NUN? Nach einem Aufenthalt in einer Lungenfachklinik kam diese Frage auf. Da ich mich in einer Art Schockzustand befand und nur „funktionierte“, war ich über jeden Vorschlag dankbar. Ob dieser nun gut oder schlecht war, bleibt dahingestellt. Meine Mutter kam in ein Pflegeheim mit betreutem Wohnen. Schnell bemerkte ich, dass die Pflegekräfte zwar sehr nett und hilfsbereit waren, aber meine Mutter nicht so fördern konnten wie sie wollten, da einfach keine Zeit blieb, sich um so viele Bewohner zu kümmern.

 

Bei mir setzte eine Art Verzweiflung ein. Wäre meine Mutter dort länger geblieben, wäre sie dort verstorben. Eine Arbeitskollegin gab mir den Tipp, mich bei der Firma CAMELOT aus Wallenhorst zu melden, die Beatmungspatienten zu Hause betreut. Ich telefonierte zuerst mit Karin Pachulicz-Guss,der stellv. Pflegedienstleiterin, und schilderte die Situation mit meiner Mutter. Schnell bekam ich einen Termin bei Norbert Fischer, dem Geschäftsführer, und er besuchte mich mit Hermann Schütte, dem Pflegedienstleiter, zuhause, wo meine Mutter auch betreut werden sollte. Es war ein sehr intensives und ehrliches Gespräch, in welchem alle Vor-und Nachteile einer häuslichen Pflege aufgezeigt wurden. Nachdem das Unternehmen Camelot meine Mutter zweimal im Pflegeheim besucht hat, bekam ich Bescheid, dass meine Mutter von der Firma betreut werden sollte. Das große Problem war nun, dass ein Pflegeteam zusammengestellt werden musste. Bis meine Mutter also nach Hause konnte, vergingen noch einmal vier Monate .Dann war es endlich soweit. Mit großer Freude kam der Tag, an dem meine Mutter wieder in ihre eigene Wohnung konnte. Im Vorfeld machte ich mir viele Gedanken. KOMMEN WIR MIT DEM PFLEGETEAM AUS ? WIE IST ES, WENN 24 STUNDEN JEMAND „ FREMDES“ JEDEN TAG UND JEDE NACHT IN DER WOHNUNG IST. Ich konnte die Erfahrung machen, dass, wenn man Vertrauen und eine gewisse Nähe zu den Pflegekräften hat, können sich die Pflegerinnen und Pfleger wohlfühlen. Denn nur so kann gute Arbeit und Pflege geleistet werden! Ein „Hand-in-Hand-Arbeiten" mit Ehrlichkeit und Verlässlichkeit muss gewährleistet sein. Dies alles ist genauso eingetreten. Meine Mutter fühlt sich sehr wohl und macht jeden Tag Fortschritte. Sie hat wieder neuen Lebenswillen bekommen und wird gefördert und gefordert.

 

VIELEN DANK an das wunderbare Pflegeteam, das so viel Liebe, Hingabe und Wissen in der Betreuung meiner Mutter zeigt. Aber auch Herrn Fischer, Herrn Schütte, Frau Pachulitz-Guss, Frau Schwarz und das ganze Unternehmen Camelot, die mir immer mit Rat und Tat zur Seite stehen und helfen, wo sie nur können. Und auch Danke an meine Mutter , die sich so wunderbar ins Leben zurückgekämpft hat und wieder jeden Tag Lust am Leben hat.