Unsere Fahrt zur Meyer-Werft...

nach Papenburg  am 11.09.2015 - ein Betriebsausflug mit  „kleinen Hindernissen“

Die Mitarbeiter fanden sich pünktlich zur vereinbarten Uhrzeit (12.45 Uhr) im Büro ein, der bestellte Bus jedoch wurde nicht gesichtet. Aber dann  - welch Glück! – entdeckte ich ihn doch noch, zwar nicht vor unserem Büro, sondern ca. 100 m weiter vor der Apotheke. Also ging ich dorthin und informierte den Busfahrer, dass er doch bitte zur angegebenen Adresse (Große Straße 28) fahren möge. Wie sich herausstellte, hatte man ihm in seiner Firma „Große Straße 21“ genannt. 

 

Nun gut – alle stiegen ein, die Fahrt ging dann weiter bis Alfhausen, wo Hermann Schütte zustieg. Die erste Hürde war genommen! Dann ging es nach Berge, dort stiegen noch weitere  Mitarbeiter zu. Alle saßen im Bus, der Busfahrer musste wenden, dazu fuhr er auf das Grundstück eines Bauernhofes – an sich eine gute Idee, wäre da nicht ein Schlammloch gewesen, in das er zielsicher hineinsteuerte! Plötzlich gab es einen Ruck – der Bus steckte fest!

 

Wir konnten es zunächst nicht glauben, jedoch nachdem wir alle ausgestiegen waren, konnten wir das Malheur selber in Augenschein nehmen! Es wurde diskutiert und geflucht, der Grundstückseigentümer, der auch inzwischen hinzugekommen war, brachte einen Spaten; Werner Hörnschemeyer packte an und versuchte, das Rad ein wenig frei zu graben. Ein zu Hilfe gerufener Landwirt aus der Nachbarschaft kam schließlich mit seinem Trecker und zog  den Bus heraus. Alle waren erleichtert, dass es nun weiter gehen konnte  (wir hatten jetzt ca. eine halbe Stunde Verspätung).

 

Wir kamen dann gegen 16.00 Uhr  (mit einem kleinen Umweg) bei der Meyer-Werft an; dort warteten schon die Mitarbeiter aus Rhede auf uns. Die Führung  war  sehr beeindruckend und interessant: Wir erhielten Informationen über die Entwicklung und Expansion des Familienunternehmens (das übrigens 1795 in Emden gegründet wurde) sowie über die Unternehmenspolitik; die Meyer-Werft ist z.B. bis heute noch in der Hand der Familie Meyer.  Qualität und Zuverlässigkeit zeichnen die Arbeit der Werft aus und sind die wichtigsten Erfolgskriterien des Unternehmens; sie sorgen dafür, dass die Meyer-Werft  der Konkurrenz immer „eine Nasenlänge“ voraus ist. Außer der Werft in Papenburg gehören noch Werften in Rostock (Neptun-Werft) und Turku zum Unternehmen. In den Räumlichkeiten waren von fast allen Kreuzfahrtschiffen, die die Meyer-Werft gebaut hatte, originalgetreue Modelle ausgestellt, auch nachgebaute Kabinen konnten wir bestaunen.  Auf Monitoren ringsum wurden Filme von Kreuzfahrtschiffen gezeigt. Weiterhin bekamen wir Informationen über die Planungsphasen eines Kreuzfahrtschiffes und konnten auch einen Blick in die Fertigungshalle werfen. Wir hatten das Glück, die „Norwegian Escape“ zu bestaunen, die in der kommenden Woche auslaufen sollte - das war schon ein überwältigender Anblick!

Nach der zweistündigen Führung ging es dann zum Essen in ein griechisches Restaurant. Mittlerweile war es immerhin schon 18.30 Uhr, und so konnten wir  endlich Hunger und Durst stillen. Es wurde dann auch reichlich aufgetischt, die Stimmung war fröhlich, alle waren gut gelaunt und ließen es sich schmecken. 

 

Ca. 20.30 Uhr traten wir die Rückfahrt an. Wir waren dann doch froh, wieder im Bus zu sitzen, denn es war für alle ein langer Tag gewesen, einige Kollegen mussten sogar noch zum Nachtdienst. Dadurch, dass der Busfahrer zunächst „im Kreis“ gefahren war, kam es erneut zu einer kleinen Verzögerung, und nach ca. 30 Minuten landeten wir wieder bei der Meyer-Werft ... Mit der „Orientierungshilfe“ einiger Kollegen erreichten wir dann aber doch  Berge und konnten dort die Kollegen absetzen. Dann ging es weiter nach Alfhausen. Da der Fahrer das Ortseingangsschild übersehen hatte und somit in die falsche Richtung gefahren war, musste er  bis zum nächsten Kreisverkehr fahren und wenden;  nachdem wir dann Hermann  Schütte abgesetzt hatten, ging es „non stop“ nach Wallenhorst zurück, so dass wir dort gegen 24.00 Uhr ankamen.

 

Alles in allem war es ein wunderschöner und interessanter Tag, den wir alle genossen haben und an dem wir trotz (oder wegen?) der kleinen Pannen viel Spaß hatten.Ganz herzlich bedanken wir uns bei den Teams aus Rhede, die die Organisation für die Besichtigung der Meyer-Werft und die Restaurant-Reservierung übernommen hatten.